Satzung

foerma-satzung

Satzung
des
Fördervereins für Medizinische Ausbildung
(FörMA e. V.)
I.           Name, Sitz und Zweck des Vereins

§1

Der Verein führt den Namen „Förderverein für Medizinische Ausbildung“ und hat seinen Sitz in Leipzig. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Leipzig unter VR 2642 eingetragen.

§2

(1)         Zweck des Vereins ist es, die Medizinische Berufsfachschule (Schulzentrum für nichtärztliche medizinische Berufe) am Universitätsklinikum Leipzig in ihren Aufgaben zu unterstützen und zu fördern.

(2)         Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(3)         Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(4)         Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§3 

(1)         Der Verein sucht seinen Zweck insbesondere zu erreichen
a)          durch die Sammlung und Bewilligung von Mitteln für die Medizinische Berufsfachschule zum Zweck der Bildung und Erziehung sowie für die kulturelle Ausgestaltung von Veranstaltungen des Schulzentrums und andere repräsentative Belange.
b)          durch die Förderung der Berufsfachschüler/innen in Vorbereitung auf ihre spätere Berufstätigkeit in den nichtärztlichen medizinischen Berufen.

(2)         Die erforderlichen Geldmittel werden durch jährliche Beiträge der Mitglieder, Spenden der Mitglieder und einmalige Zuwendungen erreicht.

(3)         Die Bereitstellung von Mitteln des Vereins soll immer dann oder soweit erfolgen, wenn oder soweit andere Mittel für die beantragten Zwecke nicht zur Verfügung stehen und auch nicht erreichbar sind.

II.          Mitgliedschaft 

§4

(1)         Mitglied des Vereins können sowohl Einzelpersonen als auch Personenvereinigungen, wie Körperschaften, Gesellschaften, Vereine, Verbände, Anstalten und Stiftungen sowie Firmen werden, gleichviel in welcher Rechtsform sie organisiert sind.

(2)         Zum Erwerb der Mitgliedschaft ist eine schriftliche Beitrittserklärung an den Vorstand zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

(3)         Schüler/innen der Medizinischen Berufsfachschule (Schulzentrum für nichtärztliche medizinische Berufe) am Universitätsklinikum Leipzig können nicht Mitglieder des Fördervereins werden.

§5 

(1)         Die Mitglieder setzen die Höhe ihres Jahresbeitrages durch Selbsteinschätzung fest. Als Richtsatz für den Jahresbeitrag gelten Sätze, die der Vorstand vorschlägt. 

(2)         Die Richtsätze sind getrennt zu beschließen für
a)          Einzelpersonen,
b)          Personenvereinigungen, Körperschaften und Firmen. 

§6

Die Mitgliedschaft erlischt:

a)           durch den Tod eines Mitgliedes,
b)           durch Austritt zum Ende des Kalenderjahres; der Austritt muss mindestens 3 Monate vor Ablauf des Geschäftsjahres schriftlich dem Vorstand angezeigt werden,
c)           durch Ausschluss. Der Vorstand kann ein Mitglied nach Vorankündigung durch Streichung in der Mitgliederliste ausschließen, wenn er trotz Mahnung mit zwei Jahresbeiträgen im Rückstand ist. Ein Ausschluss ist weiter möglich, wenn ein Mitglied die Interessen des Vereins schuldhaft verletzt hat. Beschwerde an die Mitgliederversammlung ist zulässig.

III.        Organe des Vereins 

§7 

Organe des Vereins sind:

a)          der Vorstand
b)          die Mitgliederversammlung

              1. Der Vorstand 

§8 

(1)         Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, einem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Geschäftsführer, dem Schatzmeister und mindestens zwei Beisitzern, von denen jeweils einer die Funktion eines Schriftführers übernimmt.

(2)         Stellvertretender Vorsitzender soll der jeweilige Direktor der Medizinischen Berufsfachschule, im Falle seiner Verhinderung sein Stellvertreter sein, sofern diese Mitglieder sind oder werden.

(3)         Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung jeweils für die Dauer von drei Jahren gewählt. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner satzungsmäßigen Amtsdauer aus dem Vorstand aus, so wählt die Mitgliederversammlung seinen Nachfolger für eine Amtsdauer von drei Jahren.

(4)         Der Vorstand besteht mehrheitlich aus Mitgliedern, die nicht an der Medizinischen Berufsfachschule tätig sind.

(5)         Die Vorstandsmitglieder üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Ihre Wiederwahl ist zulässig.

 §9 

(1)         Der Vorstand bereitet die Mitgliederversammlung vor und führt ihre Beschlüsse aus. Der Vorstand kann durch die Bestellung von Beauftragten für die Durchführung von Veranstaltungen, Förderungsmaßnahmen oder für die Herausgabe von Schriften des Vereins sorgen.

(2)         Dem Geschäftsführer obliegt die Erledigung der laufenden Geschäfte. Er kann vom Vorstand zur Bewilligung von Beihilfen ermächtigt werden. 

§ 10 

(1)         Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende, der Geschäftsführer und der Schatzmeister.

(2)         Jeweils zwei der in Absatz 1 genannten Vorstandsmitglieder vertreten den Verein vor Gericht, sonstigen Behörden und bei allen Rechtshandlungen und Rechtsgeschäften. 

§ 11 

(1)         Beschlüsse des Vorstandes können schriftlich gefasst werden, es sei denn, dass ein Vorstandsmitglied mündliche Beschlussfassung verlangt.

(2)         Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Er ist beschlussfähig, wenn einer der Vorsitzenden und drei weitere Mitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

(3)         Über die Beschlüsse der Vorstandssitzung führt der Schriftführer ein Protokoll, das vom Vorstandsvorsitzenden und von ihm zu unterzeichnen ist.

              2. Mitgliederversammlung 

§ 12 

              Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:

  • Entgegennahme des Jahresberichtes über das laufende Geschäftsjahr und Entlastung des Vorstandes,
  • Rechenschaftsbericht des Schatzmeisters und dessen Entlastung,
  • Wahl der Mitglieder des Vorstandes,
  • Änderung der Satzung (§ 19),
  • Auflösung des Vereins (§ 19 und § 20).

§ 13 

(1)         Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Jahr vom Vorstand einzuberufen. Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn er dieses für erforderlich hält oder wenn es von einem Fünftel der Mitglieder unter Angabe einer bestimmten Tagesordnung beantragt wird.

(2)         Die Einladung zur Mitgliederversammlung ergeht mit einer Frist von mindestens vierzehn Tagen vor der Mitgliederversammlung unter Angabe der Tagesordnung durch schriftliche Mitteilung an alle Mitglieder. Anträge sind spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich mitzuteilen. 

§ 14

(1)         Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Vorsitzende des Vorstandes oder sein Stellvertreter. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung führt der Schriftführer ein Protokoll, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

(2)         Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, sofern nicht die Satzung ausdrücklich Zweidrittelmehrheit vorschreibt (§19). Jedes Mitglied hat eine Stimme.

(3)         Wahlen erfolgen durch Zuruf oder auf Verlangen durch geheime Abstimmung.

IV.        Vermögensverwaltung 

§ 15 

Das finanzielle Vermögen des Vereins wird durch Konto bei einer in Leipzig vertretenden Bank oder Sparkasse geführt. 

§ 16 

Der Vorstand beschließt über den Einsatz von Mitteln; Einzelbeträge über 750,00 € sind gegenüber der Mitgliederversammlung gesondert rechenschaftspflichtig. 

§ 17

Der Vorstand bestellt jeweils für ein Geschäftsjahr im Voraus zwei Mitglieder zur Prüfung der Rechnungs- und Kassenführung des laufenden Jahres (Rechnungsprüfer).

§ 18 

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

V.          Satzungsänderung und Auflösung des Vereins

§ 19 

(1)         Eine Satzungsänderung bedarf der Einwilligung von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen der Mitgliederversammlung.

(2)         Änderungen der Satzung, die das Registergericht zur Erlangung der Eintragsfähigkeit oder die das Finanzamt zur Erlangung der Gemeinnützigkeit verlangt, dürfen vom Vorstand mit zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen vorgenommen werden.

(3)         Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine Mehrheit von zwei Dritteln der in der Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen. 

§ 20 

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die berufliche Bildung in den Gesundheitsfachberufen. 

§ 21

Diese Satzung tritt am 11. Dezember 1995 in Kraft.

So beschlossen durch die Gründungsversammlung des Fördervereins für die Medizinische Berufsfachschule (Schulzentrum für nichtärztliche medizinische Berufe) am Universitätsklinikum Leipzig am 11.12.1995.

Unterschriften:

gez. Wolfgang Rotzsch             gez. Torsten Mörtl
gez. G. Wilda-Kiesel                  gez. Werner Scherbaum
gez. Fr. W. Mohr                         gez. Guntram Neumann
gez. Volkmar Proft                     gez. Eleonore Weber
gez. Manfred Schönfelder